Unsere Wirtschaftsreports finden Sie bei
www.probusinessmedia.net
StartseiteAbonnementsWirtschaftsreportsAnzeigenWirtschaftsbücher Asien
Produkt-PiraterieAsiatische Webseiten / PartnerÜber unsKontakt
Asien Kurier  10/2013 vom 1. Oktober 2013
Asien

Der smarte Weg zur Bank

Das Mobiltelefon ist für viele Asiaten der Schlüssel zu Finanzdienstleistungen

Von Dr. Doreén Pick

Obwohl in Deutschland aktuell 33,4 Millionen Smartphones in Gebrauch sind, ist die Zahl der Nutzer von Mobile Banking-Diensten eher gering. Nur 5,7 Millionen Kunden greifen für Bankgeschäfte zum Mobiltelefon � meist bloß, um den Kontostand abzufragen. Es hat auch nicht den Anschein, dass sich dies bald grundlegend ändern wird. Wesentlich größere Perspektiven dürfte das Mobile Banking indes in Asien haben.

Titelbild Asien Kurier Okt. 2013 Titelbild Asien Kurier Okt. 2013
Foto: Helena Tschaikovska

Anders als in Europa fehlt hier vielerorts die Infrastruktur für ein stationäres oder onlinebasiertes Bankwesen. Hier können Mobile Banking-Lösungen helfen, eine elementare Lücke zu schließen. Optimisten glauben, dass diese in Entwicklungs- und Schwellenländern das Potenzial haben, den Bankensektor zu revolutionieren. Wie plausibel ist diese Sicht?

Die generelle Situation sieht folgendermaßen aus: Weltweit ist der Absatz von Smartphones und Tablet-PCs zuletzt in ungekannte Höhen hochgeschnellt. Dieser Trend ist selbstverständlich am technikaffinen Asien nicht vorübergegangen. Im Gegenteil, speziell in Asien erfreuen sich die technischen Alleskönner einer konstant hohen Beliebtheit. Allein im ersten Quartal 2013 wurden im asiatisch-pazifischen Raum 226 Millionen Smartphones abgesetzt. Der Technologie-Marktforschungsfirma Gartner zufolge werden inzwischen mehr als die Hälfte aller Smartphones in Asien verkauft. Unbestrittener Marktführer mit 31,7% ist Samsung, gefolgt von Apple (14,7%), LG Electronics (5,1 %), Lenovo (4,7 %) und ZTE (4,3%).

Nimmt man die Erfahrungen mit früheren Innovationen im Kommunikationsbereich zum Maßstab, dürfte die Verfügbarkeit von zuverlässigen und erschwinglichen Datenübertragungsmitteln auch in anderen Sektoren nachhaltige Innovations- und Veränderungsprozesse anstoßen. Dies galt immer auch und ganz besonders für Finanzdienstleistungen. Entsprechend prognostizieren die Berater von Juniper Research das Ende 2013 weltweit bereits 530 Millionen Personen mobile Apparate zur Abwicklung von Finanztransaktionen nutzen könnten. Der voraussehbare Aufwärtstrend für die nächsten Jahre wird wesentlich durch eine weiter ansteigende Marktdurchdringungsrate für iPhones und andere smarte Telefone unterfüttert werden. 2017 sollen die Besitzraten in den Technikgroßmächten Südkorea und Japan bei 84,8 bzw. 79,9% liegen. Auch in noch nicht an der Spitze des technologischen Fortschritts stehenden Ländern wie China oder Indonesien werden Werte von 49 bzw. 53% erwartet.

Moderates, aber stetiges Wachstum
Allerdings bleibt die Frage, ob aus der reinen Anzahl der Geräte mehr oder minder umstandslos auf goldene Zeiten für das Mobile Banking oder auch das Mobile Payment geschlossen werden kann. Bei einer Analyse der Nutzungszahlen von Mobile Banking in den verschiedenen asiatischen Ländern fällt auf, dass das Segment zwar stetig wächst, aber verglichen mit den absoluten Nutzer- oder Einwohnerzahlen doch immer noch relativ überschaubar ist. Ganz offenbar benötigt der Durchbruch von Mobile Banking mindestens eine gewisse Anlaufzeit. So hat beispielsweise die Citigroup vor fünf Jahren in Hongkong ihre Mobile Banking-Applikation "Citi Mobile" eingeführt. Die aktuelle Nutzerzahl wird auf etwa 1,7 Millionen geschätzt, monatlich kommen etwa 60.000 bis 70.000 neue Nutzer hinzu.

Trotz des sicherlich eher längeren Zeitraums, bis sich Mobile Banking im großen Stil in einem Markt durchsetzt, liegen dessen Vorzüge auf der Hand. Vor allem in Ländern, in denen der Zugang zu Banken strukturell begrenzt ist, dürfte Mobile Banking perspektivisch eine wichtige Funktion für die Abwicklung des landesweiten Zahlungsverkehrs übernehmen. In vielen asiatischen Ländern haben nur etwa 55% der Erwachsenen die Möglichkeit, ein traditionelles Bankkonto zu eröffnen. Selbst im aufstrebenden China verfügen nur 64% der Bevölkerung über ein eigenes Konto; in Indien sind es schätzungsweise 59%. Noch weit ungünstiger sieht die Lage in Vietnam und Indonesien aus, wo jeweils nur ein Fünftel der Bevölkerung eine Bank für ihre Finanzgeschäfte zur Verfügung hat. Dies ist mit einer Reihe von ganz praktischen Nachteilen verbunden.

Entsprechend offen und neugierig ist man in den bisher ausgeschlossenen Bevölkerungsteilen, neue Technologien auszuprobieren und zu nutzen. Denn versprechen diese doch die Aussicht auf mehr Komfort und Freiheit. Für einen dauerhaften Auftrieb des Mobile Banking in Asien spricht zudem auch der Umstand, dass neben den Kunden auch die Banken ein großes Interesse daran haben, dieses als neuen Vertriebsweg zu etablieren. Dies hängt damit zusammen, dass auch Personen, die einen Bankzugang besitzen einerseits kaum Online-Banking-Angebote nutzen und andererseits auch die Bankfilialen immer weniger besuchen. Aus diesem Nutzungsverhalten folgt, dass die Banken nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, ihre Anlage- und Kreditprodukte an den Kunden zu bringen. Hier kann das Mobile Banking als kundennaher Vertriebskanal genutzt werden.

Philippinen � Die SMS-Nation
Die Philippinen lassen sich zweifellos als ein Vorreiter des Mobile Banking und Mobile Payment in Asien bezeichnen. Im "Mobile Payments Readiness Index 2012� stand das Land in Südostasien auf Platz 2. Im Jahr 2011 wurden mehr als 150 Millionen Transaktionen mit einem Gesamtwert von mehr als 535 Milliarden Pesos (ca. 9,33 Mrd. Euro) getätigt. Vor allem sogenannte "unbanked" Privathaushalte nutzen diesen unkomplizierten und kostengünstigen Bezahlweg. Die technischen und finanziellen Eintrittshürden sind für sie relativ gering, da in den philippinischen Haushalten Smartphones und andere Mobiltelefone unabhängig vom Einkommen stark verbreitet sind. 90% der Bevölkerung besitzen ein Mobiltelefon, wobei jedes dritte verkaufte Mobiltelefon im Land mittlerweile ein Smartphone ist. Auch die geografischen Voraussetzungen in den aus vielen großen und kleineren Inseln bestehenden Archipel-Staat, die dazu beitragen, dass 40% der Bevölkerung noch immer keinen Bankzugang haben, leisten dem Erfolg von Mobile Banking Vorschub.

Die Philippinen gelten auch als dasjenige Land, in dem die meisten Text-Messages am Tag versandt werden. Konkret sind es jeden Tag 1,5 Milliarden SMS. Bei der Versorgung der Bevölkerung mit Bankleistungen war das Mobile Banking nur der erste Schritt. Nachdem nun drei Viertel der Filipinos mit dem Umgang mit Mobile Banking vertraut sind, wird in einem nächsten Schritt versucht, Micro-Versicherungen zu vertreiben und den Zugang zu stationären Geldautomaten zu erleichtern. Pioniere und Platzhirsche im Markt sind Smart Communications und Globe Telecom. Neben dem im Jahr 2004 eingeführten Mobile Payment-Dienst GCash von Globe, mit dem der Kaffee bezahlt werden kann oder Rechnungen beglichen werden, ist auch das 2001 eingeführte Smart Money erfolgreich. Dies ist eine Art elektronische Geldbörse, die heute von zwölf Partnerbanken vertrieben wird, Geldabhebungen an philippinischen 9.000 Automaten zulässt und außerdem über 5.000 "Money in-Money Out"-Zentren, ähnlich kleinerer Western Union-Filialen, verfügt. Für GCash haben sich mittlerweile 52 Millionen Menschen angemeldet. Im letzten Jahr hat das Konzept den Preis "Best Operator-led Mobile Money Program at the Connected World Forum� gewonnen.

Bangladesch � Große Ambitionen
Bangladesch ist ein ländlich geprägtes Land, in dem 80% der Bevölkerung außerhalb der Städte lebt. Während nur 36% aller Bangladeschis Zugang zu einer Bank hat, liegt die Marktdurchdringungsrate von Mobiltelefonen bei 39%. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass das Potenzial in Bangladesch zwar groß ist, aber noch einige Hürden übersprungen werden müssen. Im September 2011 hat die Regierung verbindliche Richtlinien für Mobile Banking-Angebote erlassen. Seither hat sich der Dienst mit Wachstumsraten bei den Nutzern von jährlich 20% kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile dürfen 25 Banken in Bangladesch Mobile Banking anbieten, 17 davon bieten bereits entsprechende Apps an.

Die Volumina der Mobile Banking-Transaktionen betragen derzeit rund 1,12 Millionen Taki (etwa 14,21 Mio. US$). Mit etwa 1,3 Millionen registrierten Nutzern ist die BRAC Bank mit ihrem System "bKash" der Marktführer in Bangladesch. Zur Marktstellung trägt auch bei, dass heimische Telekommunikationsunternehmen wie Grameenphone, Robi und Banglalink mit der BRAC kooperieren. Bangladeschs Mobile Banking-Markt ist somit eindeutig bankendominiert. Ein weiterer Schub für die Branche wird ab 2017 erwartet, denn dann sollen etwa 50% der Einwohner an das Mobilfunknetz angeschlossen sein.

Seit Anfang 2013 sind mehr als 150 Millionen Chinesen für das Online-Banking angemeldet.
Foto: Siemens

China � Digital in die Zukunft
Obwohl die VR China inzwischen als wirtschaftliches Schwergewicht gilt, führen die großen regionalen Ungleichgewichte dazu, dass satte 64% der ländlichen Bevölkerung keinen formalen Bankzugang haben. In den letzten Jahren ist der Distributionsgrad sogar noch zurückgegangen, was damit zusammenhängt, dass in den vergangenen fünf Jahren 30.000 Bankfilialen geschlossen wurden.

Bekanntlich versucht China in diversen Branchen zu globalen Standards aufzuschließen. Auch im Bankensektor wird auf eine konsequente Digitalisierung gesetzt. In diesem Kontext gilt das Mobile Banking als sogenannte Leapfrogging-Technologie. Das bedeutet, dass sich einige Banken gar nicht erst mit dem Bau und der Öffnung von stationären Bankfilialen und dem Ausbau der Geldautomaten aufhalten müssen, sondern von Anfang an mit Verve auf den digitalen Geldtransfer setzen können. Ein Impulsgeber dieses Trends dürfte auch im Reich der Mitte die insgesamt hohe Verbreitung von Mobiltelefonen sein. Immerhin vier von zehn Chinesen nennen heute schon ein Smartphone ihr Eigen. Die bislang erreichten Fortschritte bei der Etablierung des Mobile Banking können sich sehen lassen: Anfang des Jahres sollen immerhin 150 Millionen Chinesen für die Nutzung entsprechender Angebote angemeldet gewesen sein. Dies sind etwas mehr als 40% der Mobile Banking-Nutzer weltweit. Die Anmeldezahlen haben sich von 2011 auf 2012 verdoppelt, der Transaktionswert sogar mehr als verdreifacht.

Alle chinesischen Hauptbanken bieten Mobile Banking-Applikationen an. Für die kommenden Monate wird mit einem sich intensivierenden Wettbewerb in der Branche um neue Kunden mittels Werbekampagnen und neuer Dienste gerechnet. Bislang konzentrieren sich die chinesischen Banken auf kostenfreie und häufig kaum von der Konkurrenz unterscheidbare Angebote. Ende des zweiten Quartals 2013 wird das Volumen der Mobile Banking-Transaktionen auf immerhin 359,9 Milliarden US$ geschätzt, ein Wachstum von 56,2% gegenüber dem 1. Quartal dieses Jahres.

Indien � Der langsame Riese
Auch beim Mobile Banking scheinen die Uhren in Indien etwas langsamer als anderswo zu laufen. Während China etwas verspätet in den Markt eingetreten ist, dann aber rasant aufgeholt hat, befindet sich Indien in Sachen mobiler Geldverkehr noch immer in einem verträumten Dornröschenschlaf. Zwar besitzen knapp 70% der Inder ein Mobiltelefon, bei den notwendigen Smartphones liegt die Quote jedoch nur bei etwa 14%. Besserung soll aber in Sicht sein. Für 2017 wird von einer Marktdurchdringungsrate von 32% ausgegangen, was immer noch kein opulenter Wert ist, aber immerhin ein deutliches Plus. Insgesamt dürften die indischen Banken momentan keine überragenden Wachstumsaussichten besitzen. Das Online Banking ist in Indien generell wenig ausgeprägt, auch ist hier die Bankendichte � vor allem in den Dörfern � sehr gering. Zwar hat Indiens Vorzeigebank ICICI im Juli 2013 einen Mobile Payment-Service lanciert, um vor allem die "unbanked" Haushalte zu erreichen. Die indische Zentralbank schätzt diese potenzielle Kundengruppe auf immerhin 41% der Gesamtbevölkerung. 61% dieser möglichen Zielgruppe leben in ländlichen Regionen. Es gibt jedoch bis dato keine gesicherten Zahlen darüber, ob und wie intensiv dieser Service genutzt wird.

Indonesien � Viel Mobilpotenzial
Auch Indonesien ist eines derjenigen Länder, die einen hohen Anteil an Haushalten aufweist, die keinen Zugang zu einem klassischen Bank Account haben. Von der Gesamtbevölkerung von knapp 250 Millionen Menschen haben nur 20% einen Bankzugang.

Wie im Falle der Philippinen spielen sicher auch hier die ungünstigen geografischen Voraussetzungen eine Rolle. Der Bankensektor trägt nach neuesten Zahlen auch nur zu 3,4 % zum BIP des Landes bei. Dies könnte sich jedoch in der nächsten Zukunft durch Mobile Banking ändern, denn die Marktdurchdringung von Mobiltelefonen liegt in Indonesien nach Schätzungen zwischen 80 und 110%. Ein weiter Vorteil des Landes besteht darin, dass nicht nur Banken Bankprodukte erstellen und anbieten dürfen, sondern auch Nichtbanken wie z. B. Telekommunikationsunternehmen. Vielversprechende Mobile Banking-Konzepte sind "Sinar Sip" von Bank Sinar in Bali und "m-Saku", das in Kooperation indonesischer Entwickler und dem Kreditkartenunternehmen Visa entstanden ist. Die Indonesier scheinen jedenfalls fest entschlossen, die Möglichkeiten der digitalen Welt auch für den Bankensektor zu nutzen. So wurde im Februar 2013 eine Mobile Banking-App durch die indonesische Bank Permata und Astra International für BlackBerry-Nutzer unter dem Markennamen "BBM Money" eingeführt. In den ersten 90 Tagen sollen sich bereits 60.000 Personen registriert haben. Ziel ist es, bis Ende 2013 immerhin 200.000 Nutzer zu haben. Das könnte realistisch sein, da jeder Blackberry-Nutzer die Dienstleistung nutzen kann � auch ohne Permata-Bankkonto.

Eine zentrale Adoptionsbarriere existiert damit also nicht. Zudem ist BlackBerry im indonesischen Markt sehr gut positioniert, jedes zweite Smartphone wird von dieser Marke gekauft.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass beim Mobile Banking zuletzt einiges in Bewegung geraten ist. Die Haupttreiber sind klar in der zunehmenden Marktdurchdringung internetfähiger Mobiltelefone und in der geringen Bankendichte in vielen asiatischen Ländern zu sehen. Einige asiatische Banken haben allein oder in Kooperation mit westlichen Anbietern erste Mobile Banking-Lösungen eingeführt. Häufig werden diese noch kostenfrei angeboten. In den nächsten Jahren wird sich zeigen, mit welchen Anwendungen überhaupt substanziell Geld verdient werden kann. Es lassen sich zwar ganz neue Kundengruppen erschließen, die zuvor keinerlei Bankgeschäfte erledigen konnten, die Erträge je Transaktion � vor allem beim reinen Zahlungsverkehr � dürften jedoch gering sein. Hier wird es letztlich auf die absolute Masse ankommen. Prinzipiell dürften insbesondere diejenigen Anbieter gute Aussichten haben, die es schaffen, schnell eine hohe Reputation für eine einfache, flexible und sichere Handhabung der Anwendungen aufzubauen. Andererseits scheint es so zu sein, dass einige asiatische Banken schon eine Menge an wertvollen Erfahrungen gesammelt haben, sodass deren Markteintritt in Europa zumindest ein plausibles Szenario darstellt.





©  2007 bis 2014 Asien Kurier.
All rights are reserved  (Nutzungsrechte / Titelschutz)
Unsere Webseiten sind für den Firefox-Browser und eine Auflösung von 1280 x 1024 pixel optimiert.
Opera und Safari-Browser sind gerne gesehen; auf Microsoft / IE können wir verzichten.

Wirtschaftsreports
Discount für Asien Kurier-Abonnenten
Infos: www.probusinessmedia.net

Neu ! Arbeitsmärkte in Osteuropa 2014
Preis:  € 59,00

Neu ! Arbeitsmärkte in Greater China 2014;
Preis:  € 49,00

Wirtschaft in Thailand 2014
Preis:  € 69,00

Wirtschaft in den USA 2014
Preis:  € 59,00

Maschinen- und Anlagenbau in Asien 2013
Preis:  € 59,00

Wirtschaft in den
ASEAN-Staaten 2013
Preis:  € 55,00

Wirtschaft in Ostasien 2013
Preis:  € 55,00

Automobilindustrie in Asien 2013
Preis:  € 39,00

Myanmar 2013
Preis:  € 49,00

Arbeitsmärkte in Asien 2013
Preis:  € 85,00

Chemische Industrie in Asien 2012
Preis:  € 75,00

Rohstoffe und Bergbau in Asien 2012
Preis:  € 69,00

Solar- und Windenergie
in der VR China 2011
Preis:  € 39,50

Infos: www.probusinessmedia.net